AC-Oelde e.V. im ADAC
 

Gelungene Feuertaufe auf der Schwäbischen Alb

Erfolgreiche Rallye-Premiere für die Piloten Gerling/Bohn vom AC-Oelde


Abtsgmünd / Ostalb – Am vergangenen Wochenende stellten sich Adrian Gerling und Co-Pilot Dennis Bohn ihrer bisher größten motorsportlichen Herausforderung: der traditionsreichen International Ostalb Rallye in der Nähe von Stuttgart. Nach ersten Erfahrungen im Rallyesprint markierte dieser Einsatz den erfolgreichen Einstieg in den „echten“ Rallyesport auf selektiven und fahrerisch anspruchsvollen Wertungsprüfungen (WP).

Profi-Material für die technische Premiere
Das Duo vertraute dabei auf die Expertise des Rallyeteams Just. Zum Einsatz kam ein professionell vorbereiteter Citroën DS3 R1, den das Team bereits aus dem letztjährigen Rallyesprint-Bundesendlauf kannte. Die entscheidende Neuerung für das gesteigerte Vertrauen im Cockpit: der Wechsel auf echte Rennbereifung.
„Im Vergleich zum Bundesendlauf auf Straßenreifen bot das Fahrzeug mit den Rennreifen ein völlig neues Level an Grip und Präzision“, resümierte Adrian Gerling. „Das direkte Einlenkverhalten erlaubte es uns, das Fahrwerk des DS3 auf den welligen Passagen der Ostalb effektiv arbeiten zu lassen. Zudem ist der Grip beim Bremsen signifikant besser gegenüber den Serienreifen beim Rallyesprint im letzten Jahr“


Topografie als Härteprüfung: Blindflug und Kuppen
Die Strecken rund um Abtsgmünd forderten dem Team alles ab. In der intensiven Recce-Phase (Besichtigung der Strecken) wurde der Aufschrieb akribisch auf die speziellen Bedingungen optimiert:
• Anspruchsvolles Terrain: Blinde Kuppen, schnelle Waldpassagen und enge Ortsdurchfahrten prägten das Profil.
• Persönliche Highlights: Auf WP 2 erlebte das Team den ersten „richtigen“ Sprung der Karriere.
Die WP 3 als Rundkurs, mit einer technisch anspruchsvollen Kuppenfolge bei der Ausfahrt, hinterließ auch nachhaltigen Eindruck.


Fehlerfreie Fahrt als Schlüssel zum Erfolg
Trotz der Mischung aus Respekt und Vorfreude agierte das Team besonnen. Bei perfekten äußeren Bedingungen – 18 Grad und leicht bewölkter Himmel – stand das Sammeln von Erfahrung an oberster Stelle. Obwohl der Fahrer selbstkritisch anmerkte, beim Bremsen noch „Luft nach oben“ zu haben, überzeugte das Duo durch eine saubere Linie ohne Fahrfehler oder technische Zwischenfälle.

Fazit und Ausblick
Mit einer Zielankunft ohne einen Kratzer am Auto und einer steilen Lernkurve beim Thema „Aufschrieb“ verbucht das Team die Ostalb Rallye als vollen Erfolg. Mit Platz 5 von 9 Startern in der Klasse war das Duo beim Debüt mehr als konkurrenzfähig. Die professionelle Betreuung durch das Rallyeteam Just und die reibungslose Organisation des Veranstalters rundeten das Wochenende ab.
Für Adrian und Dennis ist nach diesem Einsatz klar: Diese Premiere war erst der Startschuss für eine vielversprechende weitere Entwicklung im nationalen und internationalen Rallyesport.

Bilder von S. Dörrenbacher

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