AC-Oelde e.V. im ADAC
 

Gelungene Schotter-Premiere für Adrian Gerling 

Oelder Nachwuchsfahrer überzeugt bei der Grabfeldrallye


Oelde / Sulzdorf. (wfpp) Adrian Gerling vom AC Oelde hat bei der traditionsreichen Grabfeldrallye eine überzeugende Schotter-Premiere gefeiert. Unter schwierigen Bedingungen brachte der Oelder Motorsportler seinen Citroën DS3 sicher ins Ziel und erreichte ein starkes Top-10-Ergebnis in seiner Klasse.


Die Kulisse hätte kaum eindrucksvoller sein können:

Rund 240 Fahrzeuge und tausende motorsportbegeisterte Zuschauer machten das Grabfeld erneut zu einer echten Rallye-Hochburg.


Für Adrian Gerling war es erst der zweite Start bei einer großen Rallyeveranstaltung. 

Gemeinsam mit seiner neuen Co-Pilotin Merle Wanke stellte er sich der anspruchsvollen Aufgabe, die im Rahmen des Rallye Sprint Cups (RSC) ausgetragen wurde.

Die rund 100 kompakten Wettbewerbskilometer hatten es in sich.




Steile Lernkurve auf anspruchsvollem Terrain

Durch die späte Startnummer 164 traf das Duo auf stark veränderte Streckenverhältnisse: Die Wertungsprüfungen waren von den vorausfahrenden Fahrzeugen tief ausgefahren, mit Schotter, Dreck und rutschigen Passagen übersät. Da zudem keine Prüfung doppelt gefahren wurde, war für das neu formierte Team jede Kurve im Renntempo Neuland.Pace, um wertvolle Erfahrung zu sammeln und den Citroën DS3 sicher über die Distanz zu bringen.
Konstanz und Übersicht zahlen sich aus.
Bereits auf der ersten Wertungsprüfung wurde deutlich, wie wenig Fehler die Strecke verzieh. Kurz vor dem Ziel verbremste sich Gerling auf rutschigem Untergrund. Mit schnellen Reaktionen fing er die Situation durch einen kontrollierten Dreher auf einer Wiese ab und blieb dabei komplett schadenfrei. Danach entschied sich das Duo bewusst für eine kontrollierte, taktische Pace, um wertvolle Erfahrung zu sammeln und den Citroën DS3 sicher über die Distanz zu bringen.



Konstanz und Übersicht zahlen sich aus.

Die angepasste Strategie zahlte sich aus: Die folgenden Prüfungen absolvierte das Team fehlerfrei. Auf den Schotter-Wirtschaftswegen der vierten Wertungsprüfung konnten Gerling und Wanke sogar wertvolle Zeit gutmachen. Ein besonderes Highlight war der bekannte Zuschauer-Rundkurs, auf dem drei Fahrzeuge gleichzeitig vor großer Kulisse starteten.
Nach fünf Wertungsprüfungen brachte Gerling den Citroën DS3 ohne einen einzigen Kratzer über die Zielrampe. Im stark besetzten Feld belohnte sich das Team mit Platz zehn von 22 Startern in der Klasse sowie Gesamtrang 124 von 194 gewerteten Teams. Auch für das Team Just wurde es ein rundum gelungenes Wochenende: Teamchef Florian Just kehrte nach einer Pause ins Cockpit zurück und fuhr auf Anhieb einen Klassensieg ein.


„Für meine zweite Rallye war es genau die richtige Entscheidung, nach dem Fehler auf WP 1 das Risiko herauszunehmen. Die Erfahrung, das Auto unter diesen extremen Bedingungen sauber ins Ziel zu bringen, ist für mich unbezahlbar“, zog Adrian Gerling ein positives Fazit
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