AC-Oelde e.V. im ADAC
 

  Linus Hahne gibt Nordschleifen-Debüt bei NLS-Einsatz

Ein Unfall des Teamkollegen beendete den ersten Einsatz
Foto: Marcel Weckheuer

Nürburgring/Oelde (LH / wfpp) Der Oelder Rennfahrer Linus Hahne hat beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) seine ersten offiziellen Rennkilometer auf der Nürburgring-Nordschleife absolviert. Gemeinsam mit Thomas Rackl und Markus Eichele trat Hahne in einem BMW M2 Racing des Teams ME Motorsport an. Das Ziel des Fahrertrios war das Absolvieren der erforderlichen Pflichtrunden für die DMSB-Nordschleifen-Permit A, die als Qualifikation für spätere Einsätze in den Klassen GT3 und GT4 gilt.

Foto: Marcel Weckheuer.        ME-Motorsport-Team BMW M2-Cup (v.l.)  Thomas Rackel, Markus Eichele, Linus Hahne


Das Rennwochenende begann sportlich aussichtsreich: Im Zeittraining sicherte sich das Trio mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den fünften Startplatz in einer stark besetzten Klasse. Linus Hahne konnte dabei in den morgendlichen Trainingssitzungen seine ersten Runden auf der über 20 Kilometer langen Strecke absolvieren.

Unfallbedingter Rennausfall im Startabschnitt
Während des ersten Rennabschnitts, den Thomas Rackl am Steuer des BMW M2 bestritt, kam es in der fünften Runde am Ausgang des Stefan-Bellof-S, im Bereich der Zufahrt zum Schwalbenschwanz, zu einer folgenschweren Kettenreaktion.
Auslöser der Kollision war nach Auswertung der Sportkommissare ein unvorsichtiges Überrundungsmanöver eines Porsche Cayman. Dieser touchierte den PROsport Mercedes-AMG GT3 (#26), der daraufhin unverschuldet die Kontrolle verlor und in das Fahrzeug von Thomas Rackl prallte. Der BMW M2 überschlug sich infolge der Kollision mehrfach und erlitt einen massiven Totalschaden. Linus Hahne und Markus Eichele kamen deshalb im weiteren Rennverlauf nicht mehr zum Einsatz.

Offizielle Auswertung und Sicherheitsstandards

Die Rennleitung und Sportkommissare analysierten den Unfallhergang im Nachgang präzise: Die Stewards stellten fest, dass die primäre Ursache bei dem Manöver des Porsche Cayman lag, gegen dessen Fahrer eine Strafe ausgesprochen wurde. Der betroffene Mercedes-AMG GT3 hatte keine Mitschuld am Entstehen der Kollision.
Dank der hohen Sicherheitsstandards der modernen Rennfahrzeuge überstanden sowohl Thomas Rackl als auch der Pilot des Mercedes-AMG den schweren Aufprall weitestgehend unbeschadet. Trotz des sportlichen Rückschlags und des Fahrzeugverlusts zeigt sich das Team erleichtert über den glimpflichen Ausgang für alle Beteiligten.

„Im Motorsport kann einfach alles passieren, er ist unberechenbar“, resümierte ein sichtlich erleichterter Linus Hahne. „Das Einzige, was heute wirklich zählt, ist die Tatsache, dass Thomas nach diesem Überschlag nahezu unbeschadet aus dem Auto steigen konnte. Ein riesiges Dankeschön geht an BMW für die unglaublichen Sicherheitsstandards in diesen Fahrzeugen. Es ist ein harter Rückschlag für das gesamte H&R Juniorteam von ME- Motorsport, aber wir sind einfach nur dankbar, dass alle unbeschadet sind. Wir kommen definitiv wieder!“

Bilder:  Alle Bilder von Marcel Weckheuer

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